Autor: margula
Angehörige fragen sich: „was sollen wir tun?“
Wie sollen wir den Pflegefall versorgen (lassen) – Daheim oder im Alten- bzw. Pflegeheim, kann ihm das Spital (noch) nützen oder helfen? Diese Frage stellt sich, weil Dinge nicht präzise beschrieben werden. Dabei ist es nicht Unvermögen zu differenzieren, sondern unterschiedliche Begriffe und Fakten werden oft vermengt. Abgesehen von der fast immer bestehenden Komplexität der … „Angehörige fragen sich: „was sollen wir tun?““ weiterlesen
Bedeutung der Praktiker
Unter Praktiker verstehe ich Ärzte, die außerhalb von Spitälern, ohne großen Untersuchungsaufwand den Großteil der bei ihren Patienten auftretenden Krankheiten diagnostizieren und behandeln. Ihr Wissen und ihre Erfahrung ermöglichen auch beim kleinen Rest der Krankheiten (nämlich bei jenen, die von Spezialisten oder in Spitälern behandelt werden müssen) ein Screening, das rasch zur richtigen Diagnose führt … „Bedeutung der Praktiker“ weiterlesen
Mutter-Sohn-Beziehung
Heute möchte ich zwei Beispiele für Mutter-Sohn-Beziehungen bringen. Beide Mütter waren zum Zeitpunkt, als sich die Geschichten zugetragen haben schon weit über 90 Jahre alt und die beiden Söhne waren auch schon jeweils kurz vor ihrer Pensionierung. Beide Söhne standen in der Öffentlichkeit und waren sehr angehsehene Persönlichkeiten. Der eine wurde in seiner Mittagspause von … „Mutter-Sohn-Beziehung“ weiterlesen
österr. Gesundheitssystem
Eine neue IHS Studie kommt zu folgendem Schluss: „Österreich investiert viel in sein Gesundheitssystem, produziert damit aber beachtlich wenig Outcome“. Anders ausgedrückt: „Östereichs Gesundheitssystem ist überdurchschnittlich teuer, dafür aber unterdurchschnittlich effizient“. WKO-Vizepräsident Hans Jörg Schelling sagte: „Wir sind zwar Wissensweltmeister, aber leider Umsetzungszwerge.“[1] In meinem Artikel Sozialstaat, Krankenkassen und Geriatrie habe ich hingewiesen, dass es in … „österr. Gesundheitssystem“ weiterlesen
Verweigerung der Nahrungsaufnahme
Immer wieder kommt es vor, dass Pflegefälle oder an Demenz erkrankte Personen die Aufnahme von Flüssigkeit und Nahrung aber auch die Einnahme von Medikamenten ablehnen oder sogar strikt verweigern. Damit bringt der alte Mensch Angehörige, Pflegepersonal wie auch Ärzte zur Verzweiflung. Die Umwelt kann das Verhalten des Nahrungsverweigernden mit Sturheit, Ausüben von moralischen Druck auf … „Verweigerung der Nahrungsaufnahme“ weiterlesen